Fahrradsternfahrt Ruhr nach Essen 2.7.2017

Mobil ohne Auto

Mobil ohne Auto – Fürs gute Klima – Rückblick auf einen tollen Fahrradtag!

Ein Kommentar

Am Sonntag den 19.06.2016 fand zum 4. Mal in Folge die Fahrradsternfahrt Dortmund statt. Nachdem in den letzten Wochen und Tagen die Wetterprognosen für diesen Tag nicht wirklich schön aussahen, entwickelte sich der Tag nach anfänglichem Sprühregen doch zu einem richtig schönen Juni Tag. Das war auch gut so, schließlich waren die ersten Radlerinnen und Radler schon bereits um 7:30 Uhr in Mülheim und Oberhausen gestartet.

Während wir uns vor Ort in Dortmund um den Aufbau an der Petrikirche kümmerten, kamen sporadisch immer wieder Kurznachrichten bei uns an: „Mit über 25 in Essen gestartet“. Ein schönes Gefühl, wenn man weiß, dass da was auf Dortmund zurollt, aber für Radfahrer üblich ganz still und unauffällig. Erstaunlich früh trudelten die Einsatzkräfte der Polizei an der Petrikirche ein. Ein bunter Mix aus Fahrrad-, Motorrad- und Streifenwagenpolizisten. Nach ersten Absprachen mit dem Einsatzleiter stand auch endgültig fest: wir fahren auf die B1!

Um kurz nach 12 Uhr kam dann auch schon der erste Zulaufstrang an der Petrikirche an, die Ordner wurden nach und nach entsprechend der Vorgaben kenntlich gemacht und der Platz füllte ich zusehends.

Um 13 Uhr war die Masse an Menschen und Fahrrädern schon so groß, dass es von der Polizei erste Schätzungen von an die 2000 Teilnehmern gab. Spätere mehrfache Zählungen von unserer Seite, aber auch von Seiten der Polizei ergaben dann aber „nur“ erstaunliche 800. Es wirkte bis zum Schluss nach deutlich mehr, aber im Grunde ist die Teilnehmerzahl ja auch relativ egal, denn wir haben gezeigt, dass wir viele sind.

Bei bester Stimmung ging es dann um 13:15 Uhr nach einer kurzen Begrüßung durch Oberbürgermeister Sirau dann auch los. Zunächst sammelten wir auf einer Wallumrundung weitere Zulaufrouten ein, bevor es dann vereint über die Bornstraße zum Borsigplatz ging. Während die ersten schon von der Mallinkrodtstraße in die Uhlandstraße abbogen, waren hier die letzten noch immer am Borsigplatz. Das ist eine Distanz von 1800m.

Bevor wir wieder Richtung Wallring weiterfuhren, war es notwendig eine kurze Pause einzulegen, um den Verband wieder etwas kompakter werden zu lassen. Dann ging es ernaut um den Wall und dann Richtung Süd-Osten über die Märkische Straße zur B1. Auch dort gab es vor der Auffahrt auf die B1 noch einmal eine kurze Sammelpause, bevor die rund 800 Radfahrer und Radfahreinnen das erste mal seit dem „Still-Leben Ruhrschnellweg“ im Kulturthauptstadtjahr 2010 wieder auf der B1/A40 radfahren durften.

Über die Breite von allen drei Fahrspuren ging es nun bis zur Lindemannstraße durch die wunderschöne Allee der B1. Auf den Fußgängerbrücken über die B1 bildeten sich innerhalb kürzester Zeit Menschentrauben, die das Spektakel bejubelten.

Danach rollten wir dann noch gemütlich die Lindemannstraße runter, zurück Richtung Innenstadt, um dann an unserem Ausgangspunkt an der Petrikirche wieder zu Enden.

Dort gab es zunächst noch Kundgebungen von OB Sirau, Frau Wagener vom RVR und Lorenz Redicker vom VCD. Anschließend sorgten die Fahrradmobilen Soundanlagen der AudioKitchen für gute Musik von 2 x OHNE ALLES und rytmisch animierende Steeldrums von Calypsonic für gute Stimmung. Franziska Mense-Moritz gab zwischendrin noch passend zum Radfahren eine kabarettischtische Einlage.

Neben zahlreichen Ständen, sorgten die umliegenden Gastrobetriebe und der Abijahrgang des Leibniz Gymnasium für das leibliche Wohl. Die eigenen Räder konnten an den zahlreich aufgestellten Abstellbügeln und in der extra eingerichtetetn Fahrradwache abgestellt werden. Der Jux und Spaßräderparcour vom ADFC Unna und Takafumi waren diesmal der Renner schlecht hin. Selbst als der Abbau um nach 17 Uhr schon zu gange war, wurden die Räder bis zu letzten Möglichkeit bewegt.

Nachdem die Infrastruktur abgebaut und auf den Lastenrädern verstaut war, sollte sich ein wunderschöner Fahrradtag dem Ende nähern. Bleibt hier also nur zu sagen: DANKE!

  • Danke an Oberbürgermeister Sirau für die Schirmherrschaft bei der Sternfahrt,
  • danke an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die für eine super Stimmung sorgten,
  • danke an alle Tourenleiter, die dafür gesorgt haben, dass viele Menschen den Weg nach Dortmund gefunden haben,
  • danke an alle Ordnerinnen und Ordner, die mit teils unermüdlichem Einsatz für die Sicherheit der Fahrradsternfahrt gesorgt haben,
  • danke an alle Helferinnen und Helfer, die beim Auf und Abbau mit angefasst haben,
  • danke an die Sponsoren Punta Velo, AOK und Agenda Arbeitskreis Nachhaltige Mobilität für die finanzielle Unterstützung,
  • danke an alle Standhalter und Musiker für das schöne und bunte Rahmenprogramm an der Petrikirche
  • danke an die beteiligten Vereine und Institutionen, die seit Oktober letzten Jahres mit der Planung beschäftigt waren
  • danke an die Fotografen und Filmemacher, die uns wunderbare Erinnerungen an diesen Tag immer wieder vor Augen führen können,
  • und vielen Dank an die Einsatzkräfte der Polizei für den guten und reibungslosen Ablauf und die gute Zusammenarbeit.

Nächstes Jahr wird die Fahrradsternfahrt Dortmund dann zur Fahrradsternfahrt Ruhrgebiet. Es soll zukünftig jedes Jahr eine andere Stadt als Zielort angefahren werden um die Bedeutung des Radverkehr im Ruhrgebiet noch stärker zu zeigen. Für 2017 ist bisher Essen anvisiert, im Rahmen der Grünen Kulturhauptstadt. Wir freuen uns schon darauf dann gemeinsam mit ganz vielen den Zulauf nach Essen zu bestreiten.

In diesem Sinne wünsche ich allen immer genügend Luft in Lunge und Reifen,

Fabian Menke (stellvertretend für das Orgateam der Fahrradsternfahrt Dortmund)

Alle Bilder, Videos und Bericht gibt es hier.

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Ein Kommentar zu “Mobil ohne Auto – Fürs gute Klima – Rückblick auf einen tollen Fahrradtag!

  1. …und einen besonders großen Dank an das Sternfahrt-Orga-Team!! 🙂

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